„... wenn einmal Grund und Boden
in deutscher Hand sind.“
Aus dem Generalplan Ost vom Juni 1942:
„Die Eindeutschung wird als vollzogen angenommen, wenn einmal
der Grund und Boden in deutsche Hand überführt worden ist, zum
anderen, wenn die beruflichen Selbständigen, die Beamten, Angestellten,
die gehobenen Arbeiter und die dazugehörenden Familien deutsch sind.
Aufgrund der in Raumordnungsskizzen niedergelegten Zielplanung wird die
ländliche Bevölkerung rund 2,9 Millionen Menschen, die städtische
etwa 4,3 Millionen Menschen betragen. Für die Eindeutschung wird
auf dem Lande eine Bevölkerungszahl von rund 1,8 Millionen, in der
Stadt von etwa 2,2 Millionen deutscher Menschen für erforderlich
gehalten.“
(über annektierte westpolnische Gebiete)
„Die Durchdringung der großen Räume des Ostens mit deutschem
Leben stellt das Reich vor die zwingende Notwendigkeit, neue Besiedlungsformen
zu finden, die die Raumgröße und die jeweils verfügbaren
deutschen Menschen miteinander in Einklang bringen.“
(über deutsche Siedlungsstützpunkte)
„Da auf die Mitarbeit der in den Gebieten jetzt bodenständigen
Bevölkerung nicht verzichtet werden kann, muß die zu schaffende
Volksordnung im Ostraum auf eine Befriedung der dortigen Einwohner abzielen.
Die Befriedung wird dadurch erreicht, daß die nötige Bereitstellung
von Siedlungsland für die Ansetzung deutscher Menschen nicht wie
bisher durch Evakuierungen, sondern durch Umsetzung der bisherigen Bewohner
auf anderes Kolchose- und Sowchose-Land mit gleichzeitiger Verleihung
von Bodenbesitzrecht erfolgt. Diese Umsetzung muß gebunden sein
an eine sinnvolle Auslese nach dem Leistungsprinzip und mit einem sozialen
Aufstieg der positiven Kräfte des fremden Volkstums Hand in Hand
gehen.“
(über Siedlungen in Ostpolen, dem Baltikum, der Sowjetunion).
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